Handballclub Bad Liebenwerda e.V.

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Mineralquellen Cup

27. August 2011 Mineralquellen-Cup in der Kurstadt
Erste Männermannschaft des HC Bad Liebenwerda holt das Triple


Der diesjährige Mineralquellen-Cup Sieger heißt erneut HC Bad Liebenwerda I. Somit konnte sich das Kurstadt-Team zum dritten Mal in Folge den Turniersieg schnappen.
Gespielt wurde am Samstag in zwei Gruppen. Jedes Spiel dauerte zwei Mal 15 Minuten. Insgesamt waren sechs Mannschaften beim Turnier dabei. Neben der ersten und zweiten Vertretung der Gastgeber spielten die Mannschaften vom LHV Hoyerswerda II, HSV Senftenberg, Turbine Leipzig und DHfK Leipzig um den Turniersieg.
Im ersten Spiel traf der HC Bad Liebenwerda auf Turbine Leipzig. Nach anfänglichen Problemen fing sich der HC Ende der ersten Halbzeit und errang schließlich einen 25:6-Kantersieg. Die zweite Männermannschaft des HC traf in der Gruppe Zwei zunächst auf die DHfK. Mit einer besseren Chancenverwertung wäre dem HC II vielleicht eine Überraschung gelungen. So allerdings mussten sie die Partie mit 9:11 verloren geben. Im Spiel drei schlug Hoyerswerda Turbine Leipzig mit 16:10.
Anschließend spielte der HC II gegen Senftenberg. Auch diese Partie war lange Zeit eng umkämpft. Am Ende mussten sich die Liebenwerdaer aber wieder geschlagen geben. 16:14 gewannen die Senftenberger.
Im letzten Gruppenspiel traf der HC I auf die Gäste aus Hoyerswerda. Die flinken Spieler der Gäste stellten die Abwehr der Kurstädter ein ums andere Mal vor große Probleme. Zur Halbzeit stand es Unentschieden und die Deckung des HC I wurde auf ein defensiveres System umgestellt. Trotzdem konnten die Liebenwerdaer nur eine kleine Führung herauswerfen. Bis zum Schlusspfiff blieb es spannend und der HC gewann knapp mit 16:15.
Im letzten Spiel der Gruppe Zwei gewann DHfK Leipzig 12:8 gegen Senftenberg.
Die Platzierungsspiele begannen mit der Partie um Platz fünf und sechs: Turbine Leipzig gegen HC Bad Liebenwerda II. Viele erwarteten ein enges Spiel und wurden nicht enttäuscht. Zur Halbzeit stand es Unentschieden und die Führung wechselte ständig. Einige schwache Würfe und ein zu ideenloses Angriffsspiel sorgten aber schließlich dafür, dass die Kurstädter mit einer 13:19-Niederlage nur auf dem sechsten Platz landeten.
Im Spiel um Platz drei traf Senftenberg auf Hoyerswerda. Die ersatzgeschwächten Senftenberger hatten den stark aufspielenden Hoyerswerdaern nur wenig entgegen zu setzen und kamen nur in den Schlussminuten noch einmal heran. Trotzdem gewann Hoyerswerda die Partie ungefährdet mit 20:16.
Um den Turniersieg kämpften im Finale der HC Bad Liebenwerda I und die Gäste von der DHfK Leipzig. Die Kurstädter waren im Angriff sehr souverän und ließen kaum eine Chance ungenutzt. Die Gäste aus Leipzig waren im Angriff hingegen plötzlich erschreckend schwach. Kaum eine Kombination wurde zu Ende gespielt und mündete in einer Torgelegenheit. Schnell ging der HC I mit 5:1 in Front. Zur Halbzeit führten die Gastgeber mit sechs Toren. In Halbzeit zwei blieben die Liebenwerdaer im Angriff effektiv und stabilisierten weiter die Abwehr. Nach 30 Minuten hieß es schließlich 18:8 für den HC I: Der dritte Turniersieg in Folge beim Mineralquellen-Cup!
Bei der Siegerehrung wurden Robert Ide vom LHV Hoyerswerda II zum besten Torwart und Sebastian Dirani vom HSV Senftenberg zum besten Spieler gewählt.

Steven Micksch




2010: Mineralquellen-Pokal bleibt in der Kurstadt


Erste Vertretung des HC holt Turniersieg

Die Titelverteidigung ist geglückt. Der HC Bad Liebenwerda I konnte sich beim diesjährigen Mineralquellen-Cup zum zweiten Mal in Folge den Gesamtsieg sichern.
Nachdem unter der Woche die Mannschaft aus Wusterwitz abgesagt hatte, wurde das Turniersystem kurzfristig geändert. So spielten jede der fünf teilnehmenden Mannschaften, HSV Senftenberg, TSG Lübbenau II, HSV Wildau und HC I und II, gegeneinander. Die Spieldauer betrug 25 Minuten.
Die erste Partie des Tages bestritten die beiden Mannschaften des Gastgebers. In einem von vielen Fehlwürfen geprägten Spiel konnte sich die erste Vertretung aus Bad Liebenwerda mit 16:6 durchsetzen. Anschließend griffen auch Senftenberg und Lübbenau in das Turniergeschehen ein. Mit 16:11 entschieden die Senftenberger die hart umkämpfte Partie für sich.
Im dritten Turnierspiel bestritt Wildau sein erstes Match und traf mit dem HC II auf keinen leichten Gegner. Nachdem der Aufsteiger in die Brandenburgliga Wildau schon lange Zeit geführt hatte, kämpften sich die Kurstädter am Ende nochmal heran und hatten die Chance zur Sensation, doch Wildau hielt kämpferisch dagegen und gewann schließlich mit 15:13.
In den folgenden Spielen setzte sich der HC Bad Liebenwerda I mit 12:8 gegen Senftenberg durch, Wildau gewann gegen Lübbenau mit 14:8, HC II unterlag mit 11:16 Senftenberg und der HC I konnte sich ungefährdet mit 18:7 gegen Lübbenau durchsetzen.
Im achten Turnierspiel des Tages trafen Wildau und Senftenberg aufeinander. Mit einem Sieg hätte Wildau mit der ersten Vertretung der Kurstadt gleichgezogen. Doch Senftenberg war nicht gewillt ihnen den Sieg einfach zu schenken. So entwickelte sich über 25 Minuten ein temporeiches und knappes Spiel, welches Senftenberg etwas überraschend mit 14:12 gewann. Im Anschluss konnte die zweite Mannschaft aus Bad Liebenwerda ihr erstes Spiel gewinnen und sich so den vierten Platz sichern. Mit 16:14 setzte sich die „Zweite“ gegen Lübbenau durch.
Das abschließende Turnierspiel zwischen Wildau und Bad Liebenwerda I brachte die Entscheidung über die letztendlichen Platzierungen. Wildau musste mit über vier Toren gewinnen um noch Platz zwei zu ergattern. Doch die erste Mannschaft aus Bad Liebenwerda ließ von Anfang an nicht den Eindruck entstehen, dass sie ein Spiel beim Mineralquellen-Cup 2010 verlieren wollten. Nach einem klaren 6:0 in den Anfangsminuten gelang es den Wildauern trotz Aufholjagd nicht, die Partie für sich zu entscheiden und verloren mit 8:13.
Der alte und neue Mineralquellen-Pokalsieger hieß somit HC Bad Liebenwerda I gefolgt vom HSV Senftenberg und dem HSV Wildau.
Zum besten Torwart des Turniers wurde Thomas Große vom HC Bad Liebenwerda I gewählt und die Auszeichnung zum besten Spieler ging an Ronny Fenske vom HSV Wildau.

Steven Micksch