Spielberichte 1. Männer
14.03.2026
HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst : HC Bad Liebenwerda 35:34 (16:15)
Auswärts weiterhin erfolglos
Nach der bitteren Niederlage in Brandenburg folgte eine nicht minder schwierige Aufgabe im Spiel gegen den amtierenden Meister, die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst. Personell besser aufgestellt und mit der Unterstützung der Damenmannschaft des VfB Doberlug-Kirchhains im Rücken, sie bestritten erfolgreich das Vorspiel in Ahrensdorf, war die Motivation hoch, dem Favoriten ein Bein zu stellen und die längere Serie der Auswärtsniederlagen zu beenden.
Schnell wurde klar, dass dies eine umkämpfte Partie auf absoluter Augenhöhe werden sollte. Mit einer harten Abwehr stellte man die Hausherren vor größere Probleme, musste jedoch auch die Quittung in Form von einigen frühen Zeitstrafen in Kauf nehmen. Der eigene Angriff ließ den Ball sicher laufen und fand immer wieder die Lücken in der gegnerischen Abwehr. Besonders die Rückraumakteure F. Henkelmann und M. Rukszio präsentierten sich torgefährlich oder konnten Kreisläufer J. Horther stark in Szene setzen. Eine kleinere Schwächephase konnte bis zum Halbzeitpfiff überwunden und der Anschluss zum 16:15 wiederhergestellt werden.
Nach einem weiterhin ausgeglichenen Beginn der zweiten Hälfte mussten die Kurstädter einen herben Verlust verkraften. Ein minimaler Kontakt von Spielmacher P. Götze an der Schulter seines Gegenspielers veranlasste die Unparteiischen, eben jenem die dritte Zeitstrafe auszusprechen, was, trotz aller Fraglichkeit der Entscheidung, entsprechend mit der Disqualifikation einherging. In der Folge konnten die HSG'ler bis auf ein 23:18 davonziehen und schienen sicher auf der Siegerstraße zu wandeln. Der HC jedoch bewies noch einmal große Moral und kämpfte sich Schritt für Schritt zurück in die hitziger werdende Begegnung, welche so auch dem Ahrensdorfer Abwehrstrategen D. Böhm den Sitzplatz auf der Tribüne nach dreifacher Zeitstrafe einbrachte. Beim Stand von 29:28 war der Anschluss wieder hergestellt und die Spannung gipfelte in der 58. Minute, als ein Konter, ausgeführt von den Brüdern P. und J. Wanitschka, ihrerseits ebenfalls Abwehrspezialisten, den Weg zum 34:34 ins Tor fand. Die Kurstädter mussten erneut den Gegentreffer der HSG einstecken, jedoch wäre mit rund zwei Minuten Restzeit auf der Uhr genug Zeit gewesen, um noch einmal Einfluss auf den Ausgang des Spiels zu nehmen. Leider sollte es anders kommen. Eine Zeitstrafe für die HSG und zwei umstrittenene Entscheidungen später, hatte der Spielstand von 35:34 beim Ertönen der Schlussirene noch immer Bestand.
Auch wenn die erneute Niederlage in der Ferne mit viel Frust, großer Enttäuschung und einigem Unverständnis einherging, muss man lobend die große Moral der Liebenwerdaer hervorheben und kann viel Positives aus dieser Begegnung ziehen.
Am kommenden Wochenende folgt das Heimspiel gegen die Regionalligareserve des LHC Cottbus. Um den Anschluss an das obere Tabellendrittel zu halten, müsste hier ein Punktgewinn erzielt werden.
Es spielten:
O. Böhme (TW), H. Kreutz (TW), F. Henkelmann (8), M. Rukszio (5), J. Horther (9), C. Ludwig, P. Götze (2), N. Rieger, M. Steinbock (1), J. Wanitschka (2), M. Zimmermann (5), P. Wanitschka, L. Trabandt (2)
Offizielle: M. Dielefeld
F. Henkelmann
07.03.2026
SV 63 Brandenburg-West : HC Bad Liebenwerda 36:28 (22:15)
Herbe Auswärtsniederlage an der Havel
Motiviert von den vergangenen zwei Heimerfolgen versammelten sich die Mannen des HC Bad Liebenwerda am frühen Samstag Nachmittag, um die Reise nach Brandenburg anzutreten. Das Ziel war klar: man wollte nun endlich weitere Auswärtszähler mit in die Kurstadt bringen, nachdem der letzte Erfolg in der Ferne schon seit November auf sich warten ließ. Verzichten musste das Trainergespann an diesem Tag auf M. Rukszio und M. Noch, weiterhin spielte es nicht in die Karten, dass vor Ort das allseits geliebte Haftmittel nicht erlaubt war.
Die Anfangsphase gestaltete sich bis zum Stand von 5:3 in der 5. Minute noch relativ offen, wobei hier schon zu spüren war, dass es einige Probleme mit dem runden Spielgerät geben sollte. Ab diesem Zeitpunkt fingen die Hausherren an, ihr berüchtigtes Tempospiel, worauf man sich im Vorfeld der Partie vorbereitet hatte, mit beeindruckender Konsequenz umzusetzen. Bis zur 13. Minute konnten diese sich auf 12:6 absetzen und auch das Time-Out der Kurstädter brachte nicht den erwünschten Bruch ins Spiel der Brandenburger. Viele technische Fehler auf Seiten der Gäste sowie parierte Abschlüsse wurden in Konter umgemünzt und landeten im Tor der Kurstädter.
Mit einem Stand von 22:15 ging es in die Pause. In der Kabine appellierte das Trainergespann daran, vermehrt auf Durchbrüche und sicheres Passspiel zu setzen, um einfachere Tore zu erzielen, oder sich doch den ein oder anderen Strafwurf zu erarbeiten. Aber auch das sollte nicht sonderlich viele Früchte tragen. Obwohl man es nun häufiger schaffte, die gewünschten Durchbrüche zu erzielen oder auch mal eigene Konter zu fahren, konnten die Hausherren meist direkt antworten. Die sonst stabile Kurstädter Abwehr fand an diesem Tag genau so wenig ins Spiel wie die zu harmlose Offensive.
Auch wenn zwischenzeitlich beim Stand von 30:24 ein kleiner Hoffnungsschimmer aufkam, das Spiel noch drehen zu können, sollte es an diesem Tag einfach nicht sein.
Am Ende steht eine verdiente 36:28 Auswärtsniederlage, welche nach dem Hinspielergebnis so nicht unbedingt zu erwarten gewesen wäre. Somit bleiben die Hausherren ebenso wie die Kurstädter in dieser Saison noch ohne Niederlage vor heimischen Publikum.
Mit Blick auf die knappe Tabellensituation wären diese Punkte äußerst wichtig gewesen, auch da das Programm in den nächsten Wochen nicht einfacherer wird.
Am kommenden Samstag geht es zum Vorjahresmeister nach Ahrensdorf, wo eine deutliche Leistungssteigerung aller Akteure nötig sein wird, um Chancen auf einen Punktgewinn zu haben. Anwurf ist um 18:15 Uhr und man hofft auf Unterstützung in diesem wichtigen Spiel.
Es spielten:
Tor: O. Böhme, H. Kreutz
Feld: F. Henkelmann (4), J. Horther (6), C. Ludwig, P. Götze (7), N. Rieger (2), M. Steinbock (2), P. Wanitschka, J. Wanitschka, M. Zimmermann (5), L. Trabandt (2)
Offizielle:
P. Zieris, M. Dielefeld
H. Kreutz
28.02.2026
HC Bad Liebenwerda : HSV Bernauer Bären 34:32 (19:13)
Von Dominanz und unnötiger Spannung
Nach dem Sieg gegen den MTV Wünsdorf in der Vorwoche wollten die HC-Mannen den Rückenwind nutzen, um die offene Rechnung gegen die Bernauer Bären zu begleichen. Das verlegte Hinspiel gegen die Randberliner Spitzenprädatoren wurde kurz nach dem Jahreswechsel ausgetragen und endete wenig erfolgreich für die Kurstädter. In heimischen Gefilden und mit einer guten Spielvorbereitung wollten die Hausherren diesmal einen anderen Ausgang erzwingen.
Nach einer kurzen Phase des gegenseitigen Abtastens übernahm der HC schnell das Heft des Handelns. Über eine kompakte Abwehr und das solide Torhüterspiel von H. Kreutz konnten die Liebenwerdaer ihre Tempoangriffe forcieren und Stück für Stück die Oberhand gewinnen. Auch aus dem gebundenen Spiel sorgten die Rückraumakteure, dabei häufig in Kooperation mit Kreisläufer J. Horther, für stetige Torgefahr. In diesem Stile entwickelte sich bis zur Halbzeitpause ein komfortabler Vorsprung beim Zwischenstand von 19:13.
Chefcoach M. Dielefeld hatte neben viel Lob auch mahnende Worte für seine Schützlinge aufbereitet. Wer hier denken sollte, dass die Bären klein beigeben würden, könnte schnell eines Besseren belehrt werden. Leider sollten sich diese Warnungen schnell als wahre Worte erweisen.
Taktisch und moralisch sehr viel besser eingestellt, stürzten sich die Bernauer Protagonisten in Halbzeit Zwei. Wuchtige Rückraumwürfe und gut herausgespielte Angriffe über die Außenposition waren die Basis der Bären-Aufholjagd. Auch der eingewechselte Torhüter auf Seiten der Gäste lief zur Höchstform auf und entschärfte eine Vielzahl der Liebenwerdaer Einwurfmöglichkeiten. Spätestens beim Zwischenstand von 22:20 waren die Gäste wieder voll im Spiel und selbiges schien weiter zu deren Gunsten zu kippen. In der Folge konnte der HC-Keeper O. Böhme wieder einmal durch wichtige Paraden die Impulse geben, welche das Kurstädter Spiel in die richtigen Bahnen lenkte. Aber auch dieses Zwischenhoch fand ein jähes Ende und nach dem vielversprechenden 28:23 konnten die Bären noch einmal alles in die Waagschale werfen, um rund zwei Minuten vor Schluss wieder auf 33:31 aufzuschließen. Es war einzelnen, guten Momenten verschiedener HC-Akteure zuzuschreiben, dass ein Ausgleich verhindert und der Sieg somit über die Zeit gerettet werden konnte.
Nach einer sehr guten ersten Hälfte konnten die Kurstädter nicht mehr an diese Dominanz anknüpfen und mussten bis zum Schluss um den Sieg bangen. Die Freude hielt sich aufgrund dieses Leistungsabfalls in Grenzen, auch wenn die zwei Punkte, in der immernoch äußerst engen Liga, einen enormen Wert besitzen.
Es spielten:
O. Böhme (TW), H. Kreutz (TW), F. Henkelmann (2), M. Rukszio (7), J. Horther (9), P. Götze (6), N. Rieger, M. Steinbock (1), J. Wanitschka, M. Zimmermann (7), P. Wanitschka, L. Trabandt (2)
Offizielle: P. Zieris, M. Dielefeld, S. Tiews
L. Trabandt
21.02.2026
HC Bad Liebenwerda – MTV Wünsdorf 1910 31:23 (14:14)
Kurstädter Abwehr-Bollwerk lässt die Wölfe verstummen
Am vergangenen Samstag war es wieder so weit: Das „Wolfsrudel“ aus Wünsdorf fiel in der Kurstadt ein. Die Wünsdorfer Wölfe, welche für ihre bissige Art bekannt sind, wollten das heimische Revier des HCL streitig machen.
Die Partie begann zunächst mit einem Dämpfer für die Hausherren. Die Wölfe zeigten früh die Zähne und nutzten eine anfängliche Schläfrigkeit des HCL gnadenlos aus, um mit 0:3 in Führung zu gehen. Es dauerte bis zur zehnten Minute, ehe Jonas Horther den Bann brach und Maurice Zimmermann wenig später zum 3:3 ausglich. Von da an entwickelte sich ein Abnutzungskampf par excellence. Es war ein Spiel, in dem beide Abwehrreihen derart hart zupackten, dass man fast Mitleid mit den Offensiv-Akteuren haben konnte. In der ersten Halbzeit schenkten sich beide Teams keinen Zentimeter Boden, sodass es folgerichtig mit einem leistungsgerechten 14:14-Unentschieden in die Kabinen ging.
Nach dem Seitenwechsel zündeten die Kurstädter dann aber den Turbo. Während die Wünsdorfer Angriffe zunehmend wirkungslos am Liebenwerdaer Abwehrriegel zerschellten, fand der HCL immer wieder Lücken im gegnerischen Pelz. Ein entscheidender Faktor war dabei das Bollwerk der Defensive. Der Viererriegel stand wie eine Wand aus Granit, an der sich die Wölfe ein ums andere Mal die Zähne ausbissen.
Hinter dieser bärenstarken Deckung lief ein Mann zur absoluten Höchstform auf: Torhüter Oliver Böhme. Mit Reflexen, die selbst ein Raubtier alt aussehen ließen, vernagelte er sein Gehäuse förmlich und parierte Tempogegenstöße und teilweise sogar noch am Boden liegend auch die Nachwürfe.
Allen voran Jonas Horther, der mit insgesamt 9 Treffern bester Schütze der Partie war, wirbelte die Wünsdorfer Defensive durcheinander. Unterstützt vom treffsicheren Max Rukszio (6 Tore) und einem spielfreudigen Lucas Trabandt (5 Tore), setzten sich die Kurstädter Tor um Tor ab. Die Wölfe mussten einsehen, dass sie in diesem Revier nichts zu holen hatten und „mit den Wölfen heulen“ am Ende nur noch die geschlagenen Gäste.
Über ein 20:15 und 26:19 steuerte der HCL einem souveränen 31:23-Endstand entgegen. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung, einer vollen lauten Halle und einer Defensive aus Beton bleiben die Punkte verdient in der Kurstadt.
Bereits in der nächsten Woche hat der HCL ein weiteres wichtiges Heimspiel. Am Samstag kommen dann die Bernauer Bären in die Kurstadtarena. Hier haben die Liebenwerdaer Männer noch etwas wiedergutzumachen, denn das Hinspiel ging auswärts verloren.
Es spielten: O. Böhme (TW), Ph. Rieger (TW), H. Kreutz (TW) J. Horther (9), M. Rukszio (6/4), L. Trabandt (5), P. Götze (4), F. Henkelmann (2), M. Zimmermann (2), C. Ludwig (1), N. Rieger (1), J. Wanitschka (1), M. Steinbock, P. Wanitschka,
Offizielle: P. Zieris, M. Dielefeld, S. Tiews
14.02.2026
1. SV Eberswalde : HC Bad Liebenwerda 32:28 (15:12)
Kurstädter scheitern in Eberswalde
Eine samstägliche Busfahrt durch das zart verschneite Bundesland Brandenburg hat durchaus seinen Charme, besonders wenn im komfortablen Reisebus nur gut zehn Sitzplätze besetzt sind, sodass hier durchaus für Beinfreiheit gesorgt war. Weit weniger hilfreich präsentieren sich solch ausgedünnte Reihen, wenn das Ziel der Reise ein Auswärtsspiel gegen den aktuellen Träger der roten Laterne in der Oberliga Brandenburg darstellt. Der 1. SV Eberswalde steht mit dem Rücken zur Wand, lässt bei seinen Heimspielen auf das geliebte Haftmittel verzichten und kann ganz ohne Druck in die Partie gegen die tabellarisch favorisierten Liebenwerdaer starten, auch wenn die Hausherren ebenfalls nicht in Bestbesetzung auflaufen konnten.
Schnell zeigte sich, dass die Eberswalder viel Spielfreude an den Tag legten und ihren Fans einen Grund zum Feiern liefern wollten. Der HC setzte gut die taktischen Vorgaben von Trainer M. Dielefeld um und unterband das torgefährliche Zusammenspiel des Rückraums mit dem Kreisläufer eindrucksvoll, jedoch ließ dieses Defensivverhalten große Räume für die gegnerischen Außenspieler offen, die sich an diesem Tag als sehr treffsicher präsentierten. Offensiv hielten die Kurstädter zunächst mit, obwohl die Fehlerquote über den ganzen Verlauf beidseitig auf hohem Niveau lag. Immer wieder führten Durchbrüche über die Rückraumspieler M. Zimmermann, F. Henkelmann und L. Trabandt zu Toren und auch die Kooperation mit Kreisläufer J. Horther stellte ein probates Mittel dar. Im Laufe der ersten Hälfte häuften sich jedoch die technischen Fehler auf Seiten der Kurstädter, sodass Eberswalde langsam die Oberhand gewinnen konnte und mit einem 15:12 in die Halbzeit gegangen wurde.
Torhüter, und hauptberuflicher Physiotherapeut, H. Kreutz hatte in der Pause einmal mehr alle Hände voll zu tun, um seine Mannschaftskameraden wieder in einen spielfähigen Zustand zurückzuversetzen. Währenddessen mahnte Coach Dielefeld an, dass wieder mehr Spielfluss in die Offensive kommen müsste und die Abstellung der einfachen Fehler ein wichtiger Faktor für eine Aufholjagd wäre.
Die Maßgabe konnte teilweise umgesetzt werden und häufig wurden wichtige Ballgewinne errungen, die dann aber fast ausschließlich in weiteren eigenen Fehlern mündeten. Mehrmals schien das Spiel zugunsten der Kurstädter zu kippen und das Gefühl, hier noch etwas Zählbares mitzunehmen, ebbte nie ganz ab. Doch auch die Anschlusstreffer zum 26:25 und 26:27 rund fünf Minuten vor Spielende brachten die Hausherren nicht mehr entscheidend in Bedrängnis und so konnten sie dem HC am Ende mit aller Ruhe die 32:28 Auswärtsniederlage zufügen. In Summe waren das fehlende Spielermaterial und die Masse an Fehlern an diesem Tag eine zu große Bürde, um erfolgreich aus der Begegnung zu gehen.
An den beiden kommenden Wochenenden folgen zwei Heimspiele gegen die derzeit besser platzierten Teams aus Wünsdorf und Bernau. Möchte man zurück in ruhigere Fahrwasser der Liga kommen und Abstand zum Tabellenkeller gewinnen, so sollten hier couragierte Leistungen vor dem heimischen Publikum abgerufen und in voller Mannschaftsstärke aufgetreten werden.
Es spielten: H. Kreutz (TW), P. Rieger (TW), F. Henkelmann (5), J. Horther (8), C. Ludwig (2), N. Rieger (1), M. Steinbock (1), P. Wanitschka, J. Wanitschka, M. Zimmermann (8), L. Trabandt (3)
Offizielle: P. Zieris, M. Dielefeld
P. Zieris
03.01.2026
HSV Bernauer Bären : HC Bad Liebenwerda 33:28 (14:13)
Der HC Bad Liebenwerda reiste am vergangenen Wochenende als Tabellenvierter zum Auswärtsspiel zu den Bären aus Bernau, die vor der Partie den neunten Tabellenplatz belegten. Wie man bereits aus dem letzten Jahr wusste, sollte dies eine enge Begegnung auf Augenhöhe werden, da das Spielgerät erneut ohne Harz in Gebrauch genommen wurde. Personell ging der HCL stark ersatzgeschwächt in die Begegnung. Aufgrund der fehlenden Außenspieler musste sich Co-Trainer P. Zieris wieder einmal das Kurstadt-Trikot überstreifen, um die Mannschaft personell zu unterstützen.
Trotz der schwierigen Voraussetzungen fanden die Gäste ordentlich in die Partie. Der Ball ließ sich besser kontrollieren als erwartet, und so zeigte die Anzeigetafel in der 12. Spielminute einen ausgeglichenen Spielstand von 5:5. In der Folge nutzten die Gastgeber jedoch eine Schwächephase der Kurstädter und setzten sich mit drei Toren in Serie ab. Trainer M. Dielefeld reagierte in der 16. Minute mit einer Auszeit, um seiner Mannschaft wieder Ruhe und Struktur zu vermitteln. Der gewünschte Effekt stellte sich jedoch nur teilweise ein. Ein Siebenmeter konnte nicht verwandelt werden, sodass der HCL weiterhin einem Drei-Tore-Rückstand hinterherlief. Beim Stand von 12:8 zugunsten der Bernauer kam es in der 24. Minute zu einer umstrittenen Szene. Nach einem ausgeführten Freiwurf der Gastgeber, versuchte Spieler M. Zimmermann den gegnerischen Werfer zu stören. Dabei traf er diesen jedoch unglücklich am Wurfarm und wurde daraufhin von den Schiedsrichtern mit der roten Karte des Feldes verwiesen. Der ohnehin schmale Kader der Kurstädter war somit um einen weiteren Spieler dezimiert. Die folgende Unterzahlsituation überstand der HC Bad Liebenwerda jedoch überraschend gut, da die Gastgeber diese Phase nicht konsequent nutzten. Nach Ablauf der Strafe kämpfte sich der HCL Tor um Tor heran und verkürzte bis zur Halbzeit auf 14:13.
Die zweite Hälfte begann weiterhin vielversprechend für die Gäste. Mit neuem Schwung gelang es den Kurstädtern, das Spiel offen zu gestalten und bis zur 38. Minute mehrfach mit einem Treffer in Führung zu gehen. Anschließend schlichen sich jedoch zunehmend Unsicherheiten ein. Fehlpässe, unkonzentrierte Abschlüsse und ausgelassene Großchancen verhinderten, dass sich der HC entscheidend absetzen konnte. Bernau nutzte diesen Umstand in der Folge konsequent aus und erspielte sich bis zur 43. Minute erneut einen Drei-Tore-Vorsprung. Zwar zeigte der HCL in der Schlussphase noch einmal Moral und verkürzte bis zur 52. Minute auf einen Treffer, ein Ausgleich oder gar eine erneute Führung wollte jedoch nicht mehr gelingen.
Am Ende musste sich der HC Bad Liebenwerda mit 33:28 geschlagen geben. Der erste Sieg im neuen Jahr bleibt somit aus, da sich die personellen Engpässe, die rote Karte sowie die mangelnde Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit letztlich als zu große Hypothek erwiesen.
Ein besonderer Dank geht an die mitgereisten Fans, die trotz Schneefalls und weiter Anreise zahlreich vertreten waren.
Nun gilt es die Partie schnell abzuhaken und den Fokus auf das nächste Spiel zu richten. Bereits am 10.Januar steht das nächste Spiel an: In heimischer Halle empfängt der HCL die derzeit sechstplatzierte Zweitvertretung aus Oranienburg. Dort will man die Heimserie weiter fortführen und hofft auf zahlreiche Unterstützung der Fans. Anwurf ist wie gewohnt 16:30 Uhr.
Es spielten:
F. Henkelmann (6), J. Horther (7), M. Bär, P. Götze (9), P. Zieris, N. Rieger, P. Wanitschka (1), O. Böhme (TW), J. Wanitschka, M. Zimmermann (1), L. Trabandt (4) H. Kreutz (TW)
Offizielle: M. Dielefeld
M. Zimmermann
13.12.2025
HSG/RSV Teltow-Ruhlsdorf : HC Bad Liebenwerda 32:27 (17:11)
Am vergangenen Wochenende reiste der HC-Tross zum letzten Spiel des Jahres 2025 nach Stahnsdorf an. Die Partie, Zweiter gegen Dritter der Liga, versprach auf dem Papier eine spannende und gutklassige Begegnung, jedoch dämpfte das kurzfristig ausgesprochene Haftmittelverbot des Hallenbetreibers die Euphorie aller Beteiligten je.
Früh zeigte sich, dass die HSG geübter im Umgang mit dem Grip-befreiten Spielgerät war und der HC arge Probleme im Handling mit eben jenem bekommen sollte. Abspiele in den Rücken des Nebenmannes, Ballannahmen im mehrfachen Nachfassen und Würfe in Richtung Hallenüberdachung prägten die Angriffe der Kurstädter. Auch die Hausherren leisteten sich kleinere Unsicherheiten, jedoch spielten sie von Anfang an wesentlich konsequenter und ballsicherer, sodass sie von Beginn an die Führung übernehmen sollten. Die HC-Defensive schlug sich wacker, doch der Gastgeber konnte auch immer wieder Nadelstiche im Tempogegenstoß setzen, was die Gegentore stark in die Höhe schraubte. Bis zum Halbzeitpfiff stand so bereits ein 17:11 auf der Anzeigetafel, was die hohe Fehlerquote im Liebenwerdaer Spiel widerspiegelte.
Auch in Hälfte Zwei zeigte sich das inzwischen gewohnte Bild. Gute Abwehrsequenzen, häufig auch mit Ballgewinnen für die HC-Mannen, wurden sofort wieder mit einem einfachen Fehler im Ballvortrag in die Bedeutungslosigkeit geführt. Mit Kräften stemmten sich einzelne Akteure gegen die drohende Niederlage, doch an diesem Tag war gegen die Hausherren Nichts zu holen. Erst als die HSG begann, munter durchzuwechseln, gelang es den Kurstädtern noch ein wenig Ergbeniskosmetik zu betreiben, was in einem 32:27 mündete.
Der Jahresabschluss missglückte, weil zu viele Aktionen Stückwerk blieben und sich der Gegner wesentlich besser mit den Gegebenheiten abgefunden hatte.
Nichtsdestotrotz wünscht die erste Männermannschaft allen Unterstützern und Förderern des HC's eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Jahreswechsel. Auf ein sportlich, gesundes Wiedersehen in 2026!
Es spielten:
O. Böhme (TW), Ph. Rieger (TW), H. Kreutz (TW), F. Henkelmann (5), M. Rukszio (2), J. Horther (4), P. Götze (3), N. Rieger (3), J. Wanitschka, M. Zimmermann, P. Wanitschka, M. Noch (2), L. Trabandt (8)
Offizielle: P. Zieris, M. Dielefeld
P. Zieris
05.12.2025
HC Bad Liebenwerda : SV Jahn Bad Freienwalde 33:23 (14:14)
Starke 2. Halbzeit bringt deutlichen Heimsieg
Der HC Bad Liebenwerda empfing am vergangenen Wochenende den SV Jahn Bad Freienwalde zu einem Duell, das auf dem Papier klare Vorzeichen hatte. Die Kurstädter des HC starteten als Tabellendritter in die Partie und wollten ihre starke Position weiter festigen, während die Gäste aus Bad Freienwalde aktuell am Tabellenende stehen, und dass der SVJ nur mit einem Kader von zehn Spielern anreisen konnte, kam erschwerend hinzu. Trotz dieser Voraussetzungen zeigten die Gäste von Beginn an großen Einsatz und hielten das Spiel lange offen.
So entwickelte sich eine ausgeglichene und hart geführte Partie. Die Gäste erwischten zwar den etwas besseren Start, doch die Hausherren blieben stets auf Schlagdistanz und fanden zunehmend besser in die Begegnung.
Immer wieder wechselte die Führung und kein Team konnte sich nennenswert absetzen. Besonders die Würfe aus dem Rückraum bereiteten der HC-Abwehr größere Schwierigkeiten. Kurz vor der Pause gelang dem HC erneut der Ausgleich, und mit einem gerechten 14:14 ging es in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Kurstädter wie verwandelt. Die Abwehr arbeitete nun deutlich kompakter, das Umschaltspiel funktionierte und im Angriff nutzte die Mannschaft ihre Chancen entschlossener. Innerhalb weniger Minuten erspielte sich Bad Liebenwerda eine erstmals deutliche Führung.
In dieser Phase kamen die Hausherren immer wieder über schnelle Angriffe zum Erfolg. Die Gäste hingegen fanden im Angriff kaum noch zu Lösungen gegen das zunehmend dominierende Spiel der Kurstädter. Auch mehrere Zeitstrafen in der Schlussphase brachten den HC nicht mehr aus dem Rhythmus. Die Mannschaft blieb konzentriert, erhöhte Tor um Tor und setzte sich schließlich souverän ab. Am Ende stand ein verdienter 33:23-Erfolg, der aufgrund der starken zweiten Halbzeit auch in dieser Höhe gerechtfertigt war.
Es spielten: Oliver Böhme (TW), Philipp Rieger (TW), Hannes Kreutz (TW), Franz Henkelmann (9), Jonas Horther (5), Clemens Ludwig, Max Rukszio (4), Paul Götze (3), Melvin Steinbock (1), Paul Wanitschka, Jonas Wanitschka, Maurice Zimmermann (6), Lucas Trabandt (3), Florian Joseph, Niclas Rieger, Marius Noch (1)
Offizielle: Patrick Zieris, Michael Dielefeld, Sebastian Tiews
N. Rieger
29.11.2025
MTV 1860 Altlandsberg : HC Bad Liebenwerda 34:26 (12:13)
Gute erste Halbzeit reicht nicht – HC unterliegt im Spitzenspiel in Altlandsberg
Am Samstag stand für unsere 1. Männermannschaft ein echtes Spitzenspiel in der Oberliga Brandenburg auf dem Programm. Als Tabellendritter reiste der HC Bad Liebenwerda zum Zweitplatzierten MTV 1860 Altlandsberg – beide Mannschaften gehörten bislang zu den formstärksten Teams der Liga.
Der HC erwischte den besseren Start und überzeugte vor allem in der Anfangsphase mit einer konzentrierten Abwehrleistung und klarem Spiel nach vorn. In der Offensive wurden die Chancen konsequent genutzt, sodass sich Bad Liebenwerda früh eine Führung erarbeiten konnte. Auch als Altlandsberg stärker wurde, behielt der HC zunächst die Ruhe und ging mit einer knappen aber verdienten 12:13-Führung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild jedoch deutlich. Die Gastgeber kamen mit viel Tempo aus der Kabine und nutzten Unkonzentriertheiten der HC-Abwehr konsequent aus. Innerhalb weniger Minuten konnte Altlandsberg das Spiel drehen und sich klar absetzen. Der HC tat sich nun zunehmend schwer, zu klaren Abschlüssen zu kommen, während die Hausherren ihre Chancen eiskalt verwerteten. Trotz großer Moral und Einsatzbereitschaft gelang es unserem Team nicht mehr, den Anschluss herzustellen. Zu viele einfache Ballverluste und fehlende Durchschlagskraft im Angriff verhinderten eine mögliche Aufholjagd. Am Ende stand eine deutliche 34:26-Niederlage auf der Anzeigetafel.
Nun gilt es, die Partie schnell abzuhaken und den Fokus nach vorn zu richten. Bereits am 6. Dezember steht das nächste Spiel an: In der heimischen Halle empfängt der HC den SV Jahn Bad Freienwalde und will dort wieder an die bisherigen starken Leistungen anknüpfen.
Es spielten: Oliver Böhme (TW), Philipp Rieger (TW), Hannes Kreutz (TW), Franz Henkelmann (1), Jonas Horther (3), Clemens Ludwig (1), Max Rukszio (9), Paul Götze (7), Melvin Steinbock (1), Paul Wanitschka, Jonas Wanitschka, Maurice Zimmermann (3), Lucas Trabandt (1), Hannes Kreutz
Offizielle: Patrick Zieris, Michael Dielefeld
J.Wanitschka
19.11.2025
HC Bad Liebenwerda : HSV Wildau 33:23 (18:11)
Überzeugender Heimauftritt der Kurstädter
Am vergangenen Samstag empfing der HC Bad Liebenwerda den HSV Wildau zum Heimspiel in der Kurstadt-Arena. Nach dem Auswärtssieg in Cottbus wollten die Hausherren ihre aufsteigende Form bestätigen und dies gelang ihnen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung eindrucksvoll.
Zwar erzielten die Gäste den ersten Treffer der Partie, doch schon kurz darauf übernahm der HC vollständig das Kommando. Aus einer stabilen Defensive heraus, getragen vom starken Zusammenspiel von Jonas Horther und Paul Wanitschka im Abwehrzentrum, gelang es, zahlreiche Angriffe der Wildauer früh zu entschärfen. Dahinter zeigte Hannes Kreutz im Tor eine abgeklärte Vorstellung und trug mit wichtigen Paraden zum frühen Vorsprung bei.
Einen kurzen Schreckmoment gab es in der 12. Minute, als Lucas Trabandt nach einem Foul die Rote Karte sah. Das Trainerteam um Dielefeld, Zieris und Tiews war nun gefordert, da mit den anhaltenden Ausfällen von Jonas Wanitschka und Franz Henkelmann ohnehin nur eine dünne Personaldecke zur Verfügung stand.
Doch die Sorgen hielten nicht lange an. Im Angriff präsentierten sich die Kurstädter dynamisch und klar strukturiert. Maurice Zimmermann, der offensiv sowohl über die Außenbahn als auch aus dem linken Rückraum agierte, setzte früh wichtige Akzente und blieb über die gesamte Partie hinweg ein zentraler Faktor. Ebenso überzeugte Paul Götze, der aus der Rückraummitte konstant Druck erzeugte und treffsicher abschloss. Auf der rechten Außenbahn agierte Marius Noch gewohnt zuverlässig, suchte immer wieder entschlossen den Weg zum Tor und avancierte mit sieben Treffern zu einem der gefährlichsten Spieler des HC.
Bereits Mitte der ersten Hälfte setzten sich die Hausherren deutlich ab (14:7, 21. Minute), während Wildau zunehmend Probleme hatte, den Spielfluss der Liebenwerdaer zu stören. Mit einem souveränen 18:11 ging es in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel tat sich der HC zunächst etwas schwer, wieder in den offensiven Rhythmus zu finden und wirkte zu Beginn der zweiten Halbzeit phasenweise etwas verkrampft. In diesem Abschnitt konnte sich die Mannschaft jedoch einmal mehr auf ihre starke Defensive verlassen, die immer wieder durch Ballgewinne glänzte, dabei sind vorrangig P. Wanitschka und C. Ludwig zu nennen.
Angeführt von Niclas Rieger und Max Rukszio fanden die Kurstädter anschließend schnell zurück zu ihrer gewohnten Spielweise. Spätestens beim verwandelten Strafwurf zum 30:20 (51. Minute) durch Rukszio war die Begegnung endgültig entschieden. Die Gastgeber spielten die Schlussphase souverän herunter und feierten am Ende einen ungefährdeten und in dieser Höhe absolut verdienten 33:23-Heimsieg.
Mit diesem Erfolg festigt der HC Bad Liebenwerda seine Position im oberen Tabellenfeld und bestätigt den positiven Trend der vergangenen Wochen. Die Mischung aus starker Defensive, hohem Tempo und klarer spielerischer Linie ließ an diesem Tag keinen Zweifel am späteren Sieger.
In zwei Wochen gastiert nun der HC zum Topspiel der Oberliga Brandenburg bei der MTV 1860 Altlandsberg.
Es spielten:
O. Böhme (TW), Ph. Rieger (TW), C. Ludwig, J. Horther (2), M. Noch (7), M. Rukszio (9), P. Götze (6), N. Rieger (2), M. Zimmermann (5), L. Trabandt (2), H. Kreutz, J. Wanitschka, P. Wanitschka, M. Bär
Offizielle: P. Zieris, M. Dielefeld, S. Tiews, F. Henkelmann
P. Götze
08.11.2025
LHC Cottbus II : HC Bad Liebenwerda 36:38 (18:18)
Erster Auswärtssieg für Kurstädter
Am vergangenen Samstag machte sich der HC-Tross auf den Weg zur Regionalliga-Vertretung des LHC Cottbus. Nach mehreren Wochen Spielpause, in denen auch über die Herbstferien die Trainingsstätte der Liebenwerdaer aufgrund von Malerarbeiten verschlossen blieb, wartete ein schwieriges Spiel, was einer Standortbestimmung gleichkam. Im Erfolgsfall würde man den Anschluss an die Spitzenteams der Liga halten, während eine Niederlage die Einpreisung in die untere Tabellenhälfte bedeutet hätte. Erfahrungsgemäß riefen die Kurstädter bei den Begegnungen vergangener Jahre in der Lausitz-Arena eher weniger gute Leistungen ab, sodass alle Beteiligten mit großem Respekt in das Spiel gingen.
Nach einer starken Start-Phase der Cottbuser fand auch der HC zunehmend besser in die Begegnung und nahm den harten Kampf gegen die robust zu Werke gehenden Hausherren an. Es entwickelte sich eine allzeit spannende Partie auf Augenhöhe, welche besonders von hohem Tempo und sehenswerten Offensivaktionen geprägt war. Keine Mannschaft konnte sich absetzen und ausnahmslos fanden die Kontrahenten sofort eine passende Antwort, wenn es galt einen Rückstand auszugleichen. Folgerichtig stand es zur Halbzeit 18:18 und der Ausgang des Spiels war noch völlig offen.
Auch in Hälfte Zwei spielte zunächst Cottbus stark auf und erzielte durch O. Pipiale drei Treffer in Folge. Ohne sich davon beeindrucken zu lassen, ergriff nun Bad Liebenwerda das Heft des Handels und konnte den Ausgleich, ebenfalls durch einen Drei-Tore-Lauf (2× P. Götze, 1× M. Zimmermann), wiederherstellen. Es folgte wieder das komplett ausgeglichene Spiel, was den Zuschauern einiges an Spannung zu bieten hatte. In den letzten Zehn Minuten kippte die Begegnung dann jedoch zunächst merklich in Richtung der Gäste. Der eingewechselte Torhüter O. Böhme konnte an die guten Leistungen seiner beiden Mitspieler auf dieser Position anknüpfen, sofort wichtige Akzente setzen und einige freie Bälle halten, was auf jeden Fall einen Faktor für den späteren Erfolg darstellen sollte. In der Offensive konnte neben Torgarant M. Rukszio besonders M. Noch überzeugen, der in dieser Phase treffsicher auf der rechten Außenbahn agierte. Bis zu 57. Minuten hielt der Lauf der Kurstädter an und auf der Anzeigetafel war mit dem 30:36 beinahe die Entscheidung abzulesen. Wer nun jedoch meinte, dass sich die Cottbuser ihrem Schicksal ergeben würden, wurde postwendend Lügen gestraft. Mit einer offensiven Abwehr und einigen schnellen Ballgewinnen erzeugten die Hausherren den größtmöglichen Druck auf die Liebenwerdaer, jedoch reichte die verbliebene Spielzeit nicht mehr aus, sodass die Kurstädter ihren ersten Auswärtssieg der laufenden Saison mit 36:38 feiern konnten.
Am kommenden Wochenende folgt wieder ein Heimspiel. Zu Gast in der Kurstadt-Arena wird der HSV Wildau sein, wenn am Samstag zur gewohnten Zeit um 16:30 Uhr angeworfen wird.
Es spielten:
O. Böhme (TW), Ph. Rieger (TW), F. Henkelmann (2), M. Rukszio (12), J. Horther (4), P. Götze (6), N. Rieger, M. Zimmermann (7), P. Wanitschka, M. Noch (6), L. Trabandt (1),
Offizieller: P. Zieris, M. Dielefeld, J. Wanitschka
P. Zieris
18.10.2025
HC Bad Liebenwerda : SV 63 Brandenburg-West 33:19 (18:7)
Überzeugender Heimauftritt sichert den 2. Heimsieg der Saison.
Die Oberligavertretung des HC Bad Liebenwerda empfing zum 2. Heimspiel der Saison die Gäste aus Brandenburg an der Havel. Mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis von 3:3 vor dem Spieltag, war es für die Hausherren schwer einzuschätzen, was für eine Leistung man von den Gegnern würde erwarten können. Es war jedoch allen Spielern bewusst, dass man von Anfang an 100% fokussiert auftreten müsste, um die Gäste von der Havel schlagen zu können.
Auf Seiten des HC's musste man kurzfristig auf Marius Noch verzichten, für den Melvin Steinbock aus dem Kader der 2. Männermannschaft aufrückte. Auch Rückraumakteur Max Peter Rukszio plagten Rückenschmerzen, weswegen man auf der rechten Angriffsseite leicht ersatzgeschwächtaufgestellt war. Nichtsdestotrotz starteten die Hausherren mit drei Toren von Franz Henkelmann in die Partie. Von der ersten Sekunde an zeigten die Kurstädter eine sehr robuste, stets faire Abwehr. Besonders die Arbeit des Mittelblocks und der Halbverteidiger muss man hier lobend erwähnen. Im Zusammenspiel mit dem, wieder einmal stark aufgelegten, Oliver Böhme zwang man die Brandenburger beim Stand von 8:3 in der 18. Minute zur ersten Auszeit. Wo dies an anderer Stelle schon zum Einbruch der Leistung der Kurstädter führte, sollte es an diesem Tag anders kommen. Bis zur Halbzeit konnte man den Vorsprung auf 18:7 ausbauen.
Nach der Halbzeit folgte eine kurze Phase der Unachtsamkeit und die Gäste konnten ein kurzes Aufbäumen verspüren lassen, welches aber nur von kurzer Dauer sein sollte. Auch über die gesamte zweite Halbzeit hinweg konnte man die Abwehr- und Torhüterleistung aus dem ersten Durchgang beibehalten. Die HC-Offensive zeigte sich im Vergleich zu den vorherigen beiden Partien stark verbessert. Zügige Passstafetten und intelligente Spielzüge führten ein ums andere Mal zu Lücken in der Abwehr der Gäste und man schaffte einen überragenden und wichtigen 33:19 Heimsieg. Besonders hervorzuheben ist Lucas Trabandt, welcher mit insgesamt 8 Treffern überzeugte. Die Leistung des nachnominierten Melvin Steinbock mit gleich zwei Treffern aus zwei Versuchen stellt ein weiteres Highlight des Spiels dar.
Es folgt eine spielfreie Phase während der Herbstferien, ehe man am 08.11. zur Reserve des LHC Cottbus in die Lausitz Arena reisen muss. Bis dahin gilt es, die Verletzungen und Blessuren auszukurieren und an der Leistung des vergangenen Wochenendes anzuknüpfen. Anwurf für die Partie ist 16:15 Uhr.
Ein großes Dankeschön gebührt wieder den überragenden Fans in der Kurstadtarena, die einen nicht zu unterschätzenden Anteil an diesem Erfolg haben.
Es spielten:
Tor: O. Böhme, Ph. Rieger
Feld: F. Henkelmann (6), M. Rukszio (3), J. Horther (3), C. Ludwig (1), P. Götze (4), N. Rieger (2), M. Steinbock (2), P. Wanitschka, J. Wanitschka (1), M. Zimmermann (3), L. Trabandt (8)
Offizielle:
P. Zieris, M. Dielefeld, H. Kreutz
J. Horther
27.09.2025
MTV Wünsdorf : HC Bad Liebenwerda 28:27 (13:17)
HC 1 verliert in den letzten Sekunden beim Aufsteiger aus Wünsdorf!
Am vergangenen Samstag reiste unsere 1. Männermannschaft zum letztjährigen Meister der Verbandsliga Süd. Geplagt von einigen Ausfällen und mit gesundheitlich angeschlagenen Spielern im Kader war allen bewusst, dass diese Partie nicht einfach werden würde.
Den besseren Start erwischten jedoch die HC-Männer: Mit einem stark aufgelegten Hannes Kreutz im Tor konnte der HC nach 15 Minuten bereits eine beeindruckende 1:9-Führung herausspielen. Doch die Hausherren nahmen eine Auszeit, stellten taktisch um und konnten Schritt für Schritt aufholen. Bis zur Halbzeit schmolz der komfortable Vorsprung so auf ein 13:17.
In der Kabine warnte das Trainerduo Dielefeld/Zieris davor, sich das Spiel der Wünsdorfer nicht aufzwingen zu lassen, und mahnte, auf die eigenen Stärken zu vertrauen. Der Beginn der zweiten Hälfte verlief dann zunächst noch entsprechend dieser Maßgabe. Ab der 40. Minute aber zeichnete sich ein klares Muster ab: unglückliche Abschlüsse, unvollendete Spielzüge und eine Abwehr, die nicht mehr an die Stärke der Anfangsphase anknüpfen konnte. Hinzu kam, dass einigen Spielern die schwindenden Kräfte deutlich anzumerken waren. So kamen die Wünsdorfer Tor um Tor heran, glichen in der 55. Minute erstmals aus und erzielten schließlich zehn Sekunden vor Schluss die Führung – die zugleich den Siegtreffer bedeutete.
Für den HC gilt es nun, die gesundheitlichen Probleme auszukurieren und an den eigenen Stärken in Angriff und Abwehr zu arbeiten. Zwei Wochen bleiben Zeit, bevor es am 11. Oktober im Pokal nach Werder geht. Dort trifft der HC um 19.00 Uhr auf die zweite Vertretung der Werderaner.
Für den HC spielten:
Tor: O. Böhme, Ph. Rieger, H. Kreutz
Feld: F. Henkelmann (6), J. Horther(4), C. Ludwig (4), P. Götze (7), M.Noch (1), P. Wanitschka, J. Wanitschka (1) , L. Trabandt (3), M. Zimmermann (3)
Offizielle:
P. Zieris, M. Dielefeld
20.09.2025
HC Bad Liebenwerda : 1. SV Eberswalde 32:29 (16:15)
Kurstädter Handballer starten mit hart erkämpftem Heimsieg
Am vergangenen Samstag eröffnete die 1. Männermannschaft des HC Bad Liebenwerda die neue Saison der Brandenburgliga. Nach einer intensiven Vorbereitung war die Freude groß, endlich wieder vor heimischem Publikum auflaufen zu können. Gegner zum Auftakt war der Aufsteiger der Verbandsliga Nord, der 1. SV Eberswalde, welcher jedoch stark ersatzgeschwächt anreiste. Die Vorzeichen schienen also günstig, zumal der HCL in der vergangenen Saison in eigener Halle ungeschlagen blieb.
Doch die Partie entwickelte sich gänzlich anders als erwartet. Die Gäste aus Eberswalde zeigten von Beginn an großen Kampfgeist und nutzten die Schwächen der Kurstädter konsequent aus. Stets blieben sie in direkter Schlagdistanz und gingen sogar das ein oder andere Mal in Führung. Damit stellten sie die Hausherren vor größere Probleme. Beim Spielstand von 8:9 nach knapp 18 Minuten sah sich das Trainerteam des HC's gezwungen, per Auszeit gegenzusteuern. Kurzzeitig brachte dies mehr Ordnung ins Spiel, doch insgesamt blieb die Leistung der Gastgeber weit hinter den eigenen Möglichkeiten.
Vor allem technische Fehler und überhastete Aktionen im Angriff luden den Gegner immer wieder dazu ein, den Anschluss zu halten. Zudem wuchs der Eberswalder Torhüter über sich hinaus und entschärfte zahlreiche Würfe der Kurstädter. Auch die Abwehr fand nur selten die nötige Stabilität, sodass das Spiel bis in die Schlussphase hinein völlig offen blieb.
Am Ende mussten sich die tapfer kämpfenden Gäste jedoch geschlagen geben. Eine Drei-Tore-Führung kurz vor dem Schlusspfiff brachte schließlich den 32:29-Heimsieg unter Dach und Fach.
Fazit: Der Auftakt verlief alles andere als souverän. Sowohl im Angriff als auch in der Defensive zeigte der HCL ungewohnt viele Schwächen. Dennoch stehen am Ende zwei wichtige Punkte auf der Habenseite und die Erkenntnis, dass eine deutliche Leistungssteigerung für die kommenden Spiele nötig ist.
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Samstag (27.09.25). Dann gastieren die Liebenwerdaer beim zweiten Verbandsliga-Aufsteiger, dem MTV Wünsdorf. Dort wird eine konzentrierte und kämpferische Vorstellung nötig sein, um erneut Zählbares mitzunehmen. Anwurf in Wünsdorf ist um 18:30 Uhr.
Es spielten:
Tor: O. Böhme, Ph. Rieger, H. Kreutz
Feld: F. Henkelmann (6), M. Rukszio (9), J. Horther, C. Ludwig, M. Pulz (1), P. Götze (6), N. Rieger (2), P. Wanitschka (1), J. Wanitschka, L. Trabandt (7)
Offizielle:
P. Zieris, M. Dielefeld, T. Tiews
F. Henkelmann
Kurstädter Handballer beenden Saisonvorbereitung
Seit zwei Monaten bereiten sich die Liebenwerdaer Handballer schon auf die bevorstehende Saison 2025/2026 vor und in der nächsten Trainingswoche wird der Fokus auf die Spielvorbereitung gelegt, denn am 20. September empfängt die erste Männermannschaft um 16:30 Uhr den souveränen Aufsteiger der Verbandsliga Nord, den 1. SV Eberswalde, in der Kurstadtarena.
Coach Michael Dielefeld gibt seiner Mannschaft am kommenden Wochenende seinen Männern eine Pause:
„Wir werden nur an diesem Freitag eine Einheit absolvieren. Ansonsten soll das Team nochmal Kräfte sammeln und den Kopf abschalten, damit sie dann nächste Woche voll da ist. Gegen den Aufsteiger aus Eberswalde, welcher voller Vorfreude und mit einer langen Siegesserie im Rücken anreist, erwarten wir ein schweres Spiel. Zudem wissen wir nur wenig über die Spielweise der Gäste. Aber natürlich wollen wir die Saison mit einem Sieg beginnen und unsere Heimstärke auch weiterhin beweisen.“
Beeinträchtigt wird das Training aktuell von einigen kleineren und größeren Verletzungen. Torhüter Hannes Kreutz und Kreisspieler Jonas Wanitschka pausieren aktuell die Einheiten und hoffen, dass sie schnellstmöglich wieder einsteigen dürfen. Zurück ist dagegen Philipp Rieger im Tor, welcher nach seiner schweren Knieverletzung eine Saison aussetzen musste und jetzt wieder voll angreifen will. Seine Leistungsfähigkeit stellte er bereits beim Mineralquellencup und in den Vorbereitungsspielen unter Beweis.
Die Vielzahl eben jener Testspiele prägte die gesamte Vorbereitung, da hoher Wert auf die wettkampfnahe Übung der Abläufe in Abwehr und Angriff gelegt wurde. Als Höhepunkt der Vorsaison konnten sich die Kurstädter glücklich den Sieg im heimischen Mineralquellen-Cup sichern, wo neben viel Moral auch die kleineren Schwachstellen im Zusammenspiel der Mannschaft deutlich wurden.
Hierzu Co-Trainer Patrick Zieris:
"Wir wirkten in den Partien zum Teil etwas harmlos in unseren Angriffen, sodass die letzten Einheiten der Vorbereitung mehr unserer Offensive gelten werden. Lobend hervorzuheben ist der Siegeswille aller Spieler, die selbst an ihren Belastungsgrenzen noch jede Menge Ehrgeiz an den Tag legen."
Der HC Bad Liebenwerda wird alles geben, um sich dauerhaft in der Liga zu etablieren und der Abstiegsgefahr möglichst zeitig aus dem Weg zu gehen. Dafür brauchen wir die Unterstützung unserer tollen Fans – sei es in der Kurstadtarena oder bei den Auswärtsspielen. Mit euch an unserer Seite sind wir bereit, alles zu geben und gemeinsam Großes zu erreichen!
-Save the Date-
20.September 2025
12:30Uhr D-Jugendturnier Oberliga Brandenburg
16:30Uhr HC Bad Liebenwerda – 1. SV Eberswalde
18:30Uhr HC Bad Liebenwerda II – SV Eintracht Ortrand
